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SecondHandMedia
10 januari 2025
Das ultrakompakte Oszilloskop "DSO 153" von "Fnirsi" mit eingebautem Signalgenerator ist für mich ein alter Bekannter. Die diversen YouTube-Kanäle, die ich regelmäßig zum Thema Elektronik anschaue, insbesondere aus der Retro-Computer und Maker-Szene, haben dieses Gerät mehrfach, verteilt über die YouTube-Kanäle, getestet und auch für gut befunden. Meine Überraschung war also groß, als Amazon im Rahmen des Produkttestprogramms genau dieses Gerät zur Verfügung stellte.Oszilloskope benutze ich schon seit Jahren, doch bisher ausschließlich stationäre, kabelgebundene Geräte. Dies ist mein erstes akkubetriebenes Oszilloskop. Wobei ich die Abmessungen im Hinblick auf die gebotenen Funktionen erstaunlich finde. Das Teil ist so winzig, es passt in jede Tasche. Etwas unglücklich gelöst ist die separate Aufteilung in Gerät mit normaler Umverpackung und Kunststofftüte mit der Messsonde und einigem von dem restlichen Zubehör. Erfahrungsgemäß geht irgendwas irgendwann verloren. Daher sollte man auch besser eine extra Tasche oder einen entsprechenden kleinen Hardschalenkoffer für alle Komponenten besorgen. Besonders die Messsonde verzeiht keine Kabelfehler bzw. Knicke oder lockere Verbindungen.Das Gerät selbst und das Zubehör ist absolut professionell produziert und rein von der allgemeinen Verarbeitungsqualität her, ist es ein ganz normales Elektronikprodukt. "Fnirsi" ist auch, trotz des seltsamen Namens, keine unbekannte Firma im Bereich der Messelektronik. Da gibt es eine ganze Reihe an weiteren Produkten. Es ist also kein No-Name Produkt mir einem zufälligen chinesischen Markennamen.Den größten Platz nimmt das farbige, nicht berührungsempfindliche Display des Geräts ein. Drum herum sind die Bedienmöglichkeiten platziert. Fünf Hauptkontrollen in Form von Drückknöpfen findet man rechts neben dem Display. Von oben nach unten: Auto, Mode, Auf, Ab, Run.Der Ein-/Ausschalter befindet sich links unten an der Front. Die rechte untere Ecke des Geräts hat eine Öffnung für die mitgelieferte Handschlaufe, mit der man das Gerät temporär am Handgelenk hängen kann. An der linken Seite befinden sich der USB Typ C Anschluss zum Aufladen des internen Akkus und zum Datentransfer. Auch eine neue Firmware lässt sich darüber flashen. Schließt man das Oszilloskop an einen PC (nur Windows wird unterstützt) an, erscheint es dort als normales USB-Laufwerk. Eine kaum sichtbare LED zum Signalisieren des Ladezustandes und ein ebenso kaum sichtbares Loch zum Zurücksetzen des Geräts sind ebenfalls auf dieser Seite des Geräts.An der oberen Seite des Oszilloskops finden sich die beiden Anschlüsse für die Spannungsmessung (DSO) und zur Generierung von Signalen (DDS). Rechts davon ist der Kalibrierungskontakt für Rechteckwellenformen. Weiter rechts der Joystick für die primäre Navigation in der Gerätesoftware. An der Rückseite findet sich noch eine aufklappbare Halterung, damit man das Gerät hochkant stellen kann. Das war es mit den äußeren Elementen.Die Gerätesoftware ist funktional aber nicht unbedingt eine Schönheit. Insbesondere die verwendeten Fonts sind eher für Schriftstücke geeignet, als technische Daten anzuzeigen. Ein serifenloser Font wäre einfach besser gewesen und hätte für eine klarere Darstellung gesorgt. Die Leistungsfähigkeit des Geräts insgesamt, also alle Funktionen betreffend, ist absolut ausreichend. Man muss sich nicht in zäh zu bedienenden Menüs herumärgern und das Gerät ist im Prinzip augenblicklich einsatzbereit.Auch die kontinuierliche Darstellung der Messkurven und Wellenformen ist ausreichend schnell. Die Messgenauigkeit ist für den semiprofessionellen Bereich mehr als gut. Je nach Einsatzfeld ist dieses kleine Oszilloskop auch für den professionellen Bereich geeignet. Wobei man hier gleich die doch vergleichsweise geringe Bandbreite von nur 1 MHz bei einer Abtastrate von 5 MS/s berücksichtigen muss, was in den seltensten Fällen für den professionellen Bereich ausreichen dürfte. Das Gleiche gilt für den eingebauten, rudimentären Signalgenerator, der nur in einer Frequenz von 0 bis 10 KHz Signale erzeugen kann.Insgesamt ergibt sich ein gutes Gesamtbild von diesem Oszilloskop/Signalgenerator. Preis/Leistung sind irgendwie genau richtig. Für schnelle Messungen unterwegs auf jeden Fall völlig ausreichend. Niemand wird mit einem solchen Gerät integrierte Schaltkreise entwerfen aber der Einsatz in Wartung und der Reparatur ist damit, mit den erwähnten Einschränkungen, ohne Probleme möglich. Das Gerät verfügt nur über einen Kanal, weshalb schon von vornherein das Einsatzspektrum eingeschränkt ist. Hobbyelektroniker und auch Maker benötigen oftmals aber auch nicht mehr. Ein Elektroingenieur wird für seine Hochfrequenzentwicklung ohnehin eine ganz andere Leistungsklasse benötigen, welche dann im 1000 bis 10000 € Bereich liegen kann. Also bekommt man eigentlich für ca. 60 € ein gutes Gerät, das nicht mehr und nicht weniger bietet, als für diesen Preis möglich ist. In diesem Sinne sind dann auch die fünf Sterne zu verstehen.
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