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Cleopatra

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Estragon
17 juli 2025
Um die Menschen Anfang der 1930er Jahre, in den Zeiten der Wirtschaftskrise, weiter ins Kino zu locken, ließ sich Hollywood einiges einfallen. Dazu gehörte, dass man da und dort kräftig über die Stränge schlug. Horrorfilme schwelgten in Grausamkeit und Schrecken, der Gangsterfilm in Gewalt und Sadismus. Lubitschs Musicals forcierten die Frivolität auf eine Weise, Mae Wests Filme auf eine andere. Josef von Sternberg trieb Exotik und Erotik auf die Spitze. Und die Marx-Brothers entzogen der Filmkomödie erfolgreich jeglichen Sinn. Zwar blieb der Mainstream der Hollywood-Produktionen einem konservativen Moralverständnis verpflichtet, doch es gab eben auch die genannten Spielfelder der Kreativität. Es war das Kino der sogenannten Pre-Code-Ära, das heißt der Zeit vor Inkraftreten einer strengen Selbstzensur Hollywoods, die mit der Durchsetzung des Production Code im Jahre 1934 begann. Die (vermeintliche) Zügellosigkeit und überschäumende Kreativität der frühen Tonfilmzeit hatte den offenen Widerstand konservativer Gruppen vor allem von katholischer Seite provoziert, und Hollywood knickte ein, um den ökonomischen Erfolg in ohnehin schwierigen Zeiten nicht zusätzlich zu gefährden.Cecil B. DeMille hatte 1932 in »Sign of the Cross« in der für ihn typischen Weise auf eine Mischung aus Exhibitionismus und Sadismus einerseits und christlicher Botschaft andererseits gesetzt. Durchaus im Trend der Zeit hatte er dabei beherzt über alle bisherigen Grenzen hinweggesetzt. Der Film wurde dadurch zu einem Auslöser der christlich-konservativen Proteste.Bei »Cleopatra« musste DeMille sich 1934 deshalb bemühen, die neuen Richtlinien nicht zu überschreiten, – oder es zumindest nicht allzu offensichtlich zu tun. »Cleopatra« wurde trotzdem ein gigantisches Ausstattungsspektakel, in dem auch mit nackter Haut nicht gegeizt wird. In typischer DeMille-Manier werden atemberaubende Bauten und Dekors präsentiert: Paläste. Galeeren, riesige Sänften usw. Dazu ganze Armeen von Statisten und Statistinnen. Es ist die schiere Menge und Vielfalt an Schauwerten, die die Substanz des Films ausmachen. Alles ist auf Überwältigung ausgerichtet. Da geht es dem Betrachter des Films nicht anders als den Bewohnern Roms, als sie der ägyptischen Prachtentfaltung ansichtig werden.Die Figuren sind psychologisch eindimensional und die Story trivial. Man vergleiche DeMilles »Cleopatra« mit einem anderen Ausstattungsfilm aus dem gleichen Jahr: Sternbergs »The Scarlett Empress / Die scharlachrote Kaiserin«. Auch Sternberg setzt auf Exotik und Erotik, und historische Authentizität kümmert ihn ebensowenig wie DeMille. Darüber hinaus könnten die Ansätze von DeMille und Sternberg aber kaum unterschiedlicher sein. Verführung vollzieht sich bei Sternberg stumm und subtil mit Blicken, bei DeMille mit zähem rhetorischem Getöse. Erotisch ist bei Sternberg der Augenaufschlag oder eine fast beiläufige Körperbewegung der Dietrich. DeMille lässt im Bemühen um vergleichbare Effekte eine Wagenladung halbnackter Statistinnen durch brennende Reifen springen. Sternberg konstruiert eine fremde, beunruhigende Welt, bei DeMille unterscheiden sich die Vergnügungen des römischen Adels in nichts von einer Cocktail-Party der New Yorker Upperclass. Sternberg schafft ein beklemmendes Phantasie-Russland, DeMille ein Ägypten aus dem Versandhauskatalog, – aber, und das macht DeMille aus, es muss schon das beste aller Luxusversandhäuser sein. Man mag über DeMilles Leitformel ›mehr = besser‹ spotten, doch mit »Cleopatra« vor Augen wird man kaum umhin kommen zuzugestehen, dass es DeMille immer wieder gelingt, aus seinem Material beeindruckende Tableaus zu formen.Der Hollywoodfilm der frühen Tonfilmzeit ist eine Schatzkammer, aus der leider nur allzu selten Stücke zugänglich gemacht werden. DeMilles »Cleopatra« ist gewiss kein vergessenes und neu zu entdeckendes Meisterwerk der Filmkunst. Doch wer einen Eindruck davon gewinnen will, wozu Hollywood in jener Zeit fähig war, der sollte unbedingt einen Blick riskieren.Die Dual-Format-Edition aus der Masters-of-Cinema-Reihe hat die gewohnte exzellente Qualität. Neben dem zeitgenössischen Trailer und englischen Untertiteln wird ein Audiokommentar des Filmkritikers F. X. Feeney geboten. Dazu kommen jeweils 10-minütige Kurzdokumentationen über DeMille, Claudette Colbert und den Production Code. Das 40-seitige Booklet enthält Auszüge aus DeMilles Autobiografie sowie einen Essay zu DeMilles Ästhetik von Craig Keller.
tiziana zattin
17 april 2025
regalo piaciuto,grazie
Albert Neanderthal
31 maart 2025
A brilliant film amazing sets for the period and a good challenger for the late Elisabeth Taylor film, The film has been restored to a high standard.It has an intelligent story and requires the use of brain cells so may not be popular with fans of modern films.
LOUVIER
28 december 2024
Je possédais déjà l'édition DVD Universal et version US avec de beaux masters mais perfectibles. Cette edition combo BR/DVD possède un master de haute qualité, sans griffure avec une image encore plus nette et face à un film de 1934, chapeau... magnifique : on redecouvre la qualité du travail de Cecil B. DEMILLE et l'analyse faite par le site " DVDCLASSIK " est tout a fait réelle. Un achat indispensable pour des cinéphiles appréciant ce cinema des années 30 à gros budgets ( figurants, décors ...) bravo à l'éditeur.
Leo
20 november 2024
una obra del cine por fin editada por la Universal Picture buena calidad de sonido e imagen dado que data del año 1934 no se puede perdir mas...