Moritz
10 februari 2025
Der Wechselrichter macht was er soll ist hochwertig verarbeitet und liefert zweifelsfrei die angegebene Leistung. Ich habe ihn mehr geholt, um auf dem Boot autark zu sein. Dies ist mit dem Produkt definitiv möglich, ich betreibe damit sogar eine Induktionkochplatte ohne Probleme. Ich würde diesen Wechselrichter jederzeit wieder kaufen. Klare Kaufempfehlung
Heli
27 november 2024
Der Flamezum 3500W habe ich für die Grundlastversorgung (24h Betrieb) der Hauselektrik installiert. Eine Photovoltaikanlage und 6 Stk. 100Ah Gel-Akkus speisen den Wechselrichter und der macht seine Arbeit sehr zufriedenstellend. 3 Kühlschränke, jede Menge Licht und die Versorgung etlicher Steckdosen werden vom Wechselrichter locker gespeist.Es gibt jedoch zwei Kritikpunkte:1. Die beigelegten (pro Pol 2x25mm² Litze) Versorgungskabel sind zwar im Durchmesser ausreichend und werden auch doppelt geführt, jedoch ist der Kabelschuh im Durchmesser für die Maximalleistung von dem Wechselrichter zu klein. Foto: Rechts das Originalkabel von Flamezum mit Kabelschuh, links wie der Querschnitt von einem Kabelschuh sein sollte. Wer sich den Flamezum 3500W Wechselrichter anschafft, sollte sich nach geeigneten Presskabelschuhe umsehen und die 12V Zuleitung selber fertigen. Nicht zu vergessen, dass bei 3500W und 12V ca. 300A über die Versorgungsleitung fließen können.2. Die Kühl-, und Luftleistung von den beiden Ventilatoren sind sehr gut. Entsprechend der Luftleistung haben die beiden Ventilatoren aber auch eine entsprechende Geräuschkulisse. Leider Verfügen die Ventilatoren über keine Drehzahlgeschwindigkeit, sondern arbeiten ab ca. 1000W und bei wärmeren Temperaturen OnOff. Im Keller spielt das keine Rolle, im Wohnräumlichkeiten schon.Fazit: Ich würde den Flamezum 3500W wieder kaufen. Der Gesamteindruck und die Stabilität in der 230V Versorgung sind in Ordnung. Eine Langzeiterfahrung über mehrere Monate kann ich auf Wunsch gerne nachliefern.(2022.08.14) Nachtrag Flamezum 12V/3500WMittlerweile hat der Flamezum 12V/3500W Wechselrichter 1.000kWh über meine Hausinstallation erzeugt und gebe gerne meine Erfahrung an interessierte Kunden weiter.Erweitertes Setup:12Stk. 230Ah 12V AGM Batterien. 5 Stk. hochstromfähige Ladecontroller, Solaranlage mit ca. 12kWh Peak. Der 12V/3500W Wechselrichter wird für die Grundauslastung eines Einfamilienhauses (Lichter, Kühlschränke, Staubsauger, EDV Anlage, Ladegeräte und Netzteile aller Art, Funkgeräte, Kaffeemaschine, elektrische Kleinküchengeräte, Backrohr, Gasheizung, Pumpen, Waschmaschine, etc.) eingesetzt.Positiv:- Egal welches elektrische Gerät; der Flamezum Wechselrichter hat mit seinem reinen Sinus auf keinem Gerät eine Störung verursacht.- Der Flamezum Wechselrichter hält die 230V Spannung sehr konstant, egal ob bei der Primärseite 14,4V oder 11V anliegen. Auch unterschiedliche Lasten federt der Flamezum auf der Sekundärseite bei stabilen 230V sehr gut ab. Etwaige Spannungseinbrüche sind je nach Lasten nur mit vernachlässigbaren wenigen Volt auf einem Messgerät ersichtlich.- Bei Überlast (schwer anlaufende Maschinen) geht der Flamezum nicht auf Störung, sondern unterbricht die 230V und fährt nach wenigen Sekunden die Sekundärseite langsam wieder hoch. Manchmal gelingt ihm bei grenzwärtiger Auslastung die Last zu versorgen.- Bei den erzeugten 1.000kWh hat mich der Flamezum beim Betrieb von 24/7 nicht einmal im Stich gelassen, er hat immer funktioniert.- Auch bei hoher Last über einen längeren Zeitraum (Primärseite ca. 300Ampere) werden die 12V Anschlüsse etwas mehr wie Handwarm. Hierzu habe ich jedoch eigene, massive Presskabelschuhe verwendet.- Mit einer nachgeschalteten Online USV (elektronische Last bis 3.000W für EDV Anlagen) hat der Flamezum kein Problem. Ein Mitbewerberprodukt hatte hier massive Probleme.Negativ:- Die Lüfter sollten temperaturbedingt drehzahlgesteuert sein.- Die Leistungsanzeige beim Display kann teils mehrere 100Watt daneben liegen. Hierzu habe ich einen eigenen Leistungsmesser bei der Hausinstallation eingebaut, welcher die tatsächliche Leistung, Spannung und Strom aktuell und exakt visualisiert.- Die kurzfristigen 7.000W für schwer anlaufende Maschinen sind beim Flamezum (3.500/7.000) nicht realisierbar. Wird der Flamezum zB. mit 3.000W ausgelastet, kann ein zusätzlicher Kühlschrank - welcher sich mit 200W dazu schaltet - den Flamezum Wechselrichter in den Overload schicken. Dh. dass die zusätzlichen Leistungsreserven (auch getestet mit rein ohmschen Wiederständen wie Heizlüfter) nicht abgerufen werden können.- Der Flamezum Wechselrichter (3.500W) kann mit ca. 3.300W permanent (ohmsche Wiederstände) ausgelastet werden. Darüber wird ein Overload signalisiert und schaltet ab. Hier fehlen lt. Herstellerangaben noch ca. 200W bis zum Maximum.Fazit:Ich bin vom Flamezum Wechselrichter immer noch begeistert. Er hat seine kleinen Schwächen, meistert aber in der Grundlastversorgung für ein Einfamilienhaus alles. Was klar sein sollte; Starke Verbraucher können nur hintereinander, nicht parallel betrieben werden.