Kunde
8 juni 2025
Ich habe mich aufgrund des Designs und der smarten Eigenschaften für das Produkt entschieden (es lässt sich in mein bestehendes ioBroker-System einbinden, in dem ich verschiedene Hersteller anbinden kann). Anfangs war ich aufgrund diverser Rezessionen, die auf eine schwierige Installation hingewiesen haben, etwas skeptisch. Eventuell gab es zwischenzeitlich Updates in der App, denn bei mir hat die Installation direkt beim ersten Mal reibungslos funktioniert. Der Melder ist bei uns im Heizungskeller aufgestellt und nächstes Jahr kommt auch noch ein weiterer hinzu, wenn wir uns einen Kamin ins Wohnzimmer montieren lassen. Beim Preis/Leistungsverhältnis habe ich keine vollen Punkte gegeben. Ich habe den Melder jetzt in der Black Friday Woche für 69,99€ bekommen, was ich für fair empfinde.
T. Wirtz
8 mei 2025
Mal ganz ehrlich: Legrand ist gewiss kein kleines Unternehmen und hat auch schon EINIGES an Erfahrung - sollte man zumindest meinen. Warum man bis zum heutigen Tag immer noch solche halbgaren Sachen macht, ist mir echt ein Rätsel.Ja, der CO-Warnmelder ist schön und leicht zu installieren. Nein, die Anleitung dafür kann man sich schenken - gefühlte 90% davon sind Füllung, die einem NIX helfen. Macht aber auch nix - Halterung an die Wand, draufsetzen, drehen, geht an und fertig. Wirklich etwas dran "warten" kann man auch nicht - nur drauf vertrauen, dass die Batterie auch 10 Jahre hält und den Hinweis, das ganze Ding nach 10 Jahren gegen ein Neues zu tauschen, mental notieren. Hurra Elektroschrott und so...Aber die Software...die Software...wo fängt man da an? Vielleicht mal, dass man erstmal KOMPLETT damit allein gelassen wird, WO man die denn her holen soll? Achja - wird in der Anleitung irgendwo im Nebensatz erwähnt. Einen QR-Code bzw. einen Link zu den üblichen Stores direkt zu erwähnen und zu SAGEN, was man genau tun soll...wozu auch? Also die App geladen.App gestartet, eingeloggt (so man schon einen Account hat. Wenn nicht - registrieren) und dann "Kamera nutzen für den QR-Code auf der Rückseite einlesen". Gut - also wieder RUNTER mit dem Warner, QR-Code einlesen, wieder dran. WLAN auswählen, Passwort eintippen (warum die App nicht das Passwort bzw. das WLAN, das bereits in den vorhandenen Geräten vorhanden ist, nutzt bzw. das vom Mobiltelefon direkt überträgt? Ach...Details. Immerhin hat ja jeder immer direkt seine WLAN-Zugangsdaten in der Hand. Hat doch jeder, oder?), dann kryptische Fehlermeldung und das ganze nochmal von vorn.Diese "kryptische" Fehlermeldung kommt btw., wenn man es WAGEN sollte, ein WLAN mit einem Namen zu haben, in dem mehr als nur normale Buchstaben drin vorkommen. Sowas Exotisches wie Accents beispielsweise mag die Software nicht.Keine Accents im Namen. In einer Software von einem französischen IT-Anbieter für "professionelle IT". Weil im französischen ja auch keine Accents verwendet werden. Weißte bescheid...Naja - nach viel hin und her und einem zweiten WLAN, das dem scheinbar doch nicht so französischen und wohl eher kleinhirnchinesischen, nigerianischen oder taiwanesischen Programmiererhirn besser zusagt (Memo an mich: Das nächste Mal ein WLAN mit Kanjis probieren. Vielleicht fühlt sich das Ding dann ja, als wäre es wieder bei Papa) und die Installation läuft....nicht durch. Also Gerät WIEDER runternehmen, Reset drücken, Telefon durchstarten (denn die App BLEIBT einfach irgendwie im Hintergrund aktiv und verweigert daher bis zum Neustart einfach mal den Dienst), wieder dran, neu suchen, wieder ab, scannen, wieder dran, anderes WLAN versuchen, Verbindung durch, dann 10 Minuten warten, bis der Melder auch seinen WLAN-Test durch hat....und dann feststellen: Oh, die App ist ja mal WIRKLICH Overkill für den Leser. Und irgendwie...naja...eine Zahl sehe ich trotzdem nicht...Nach einem guten Tag des Tests hat sich da auch nichts dran geändert - der Melder macht zwar, das sieht man an der einmal in der Minute blinkenden, grünen Licht, IRGENDWAS - und bis auf ein Fenster, bei dem man draufgucken und die Existenz des Geräts bestätigen kann, bekommt man erstmal nix. Auch in der vorhandenen Wetterstation sieht man erstmal nix - dafür unter "Security" bzw. "Sicherheit". Mehr als ein "Aktiviert" und bei Klick "keine aktiven Ereignisse" verrät das Teil aber nicht. Man kann zwar einen Sirenentest auslösen, das WLAN neu konfigurieren und das Ding umbenennen (wofür man jeweils in Bluetooth-Reichweite gehen muss. Weil das Ding ja schließlich dafür eine WLAN-Verbindung hat, die es für sowas aber nicht nutzen will. Weil...Gründe) und das wars.Die Idee, ein SMARTES Gerät in die SmartHome-Infrastruktur einzubauen und ggf. auch Lichtsteuerung und vielleicht sogar Alexa-Warnungen auszugeben, scheitert daran, dass das Ding einfach mal GAR NIX an Datenpunkten, mit denen man arbeiten könnte, liefert. Es gibt zwar eine Schnittstelle, aber die ist genau so leer, wie die passende App dazu (bei der man sich btw. wundert, warum man sich direkt mehrere Apps für das Netatmo-Ökosystem aufs Telefon laden muss. Hat sich sicher auch irgendein Produktmanager irgendwas nicht bei gedacht).Ach und was den Support angeht: Ich hatte ein ähnliches Problem bereits mit meiner Netatmo-Wetterstation (DIE hat ja immerhin noch einen USB-Port und konnte mittels USB dann doch mit meinem WLAN verheiratet werden. Denn offenbar ist es ein Softwareproblem in der HANDYSOFTWARE) und gebeten, das an die Entwicklung weiterzugeben. Das war vor gut zweieinhalb Jahren. Der Fehler ist bis heute in der Software - und auch in diesem, anderen Softwareprodukt. Von daher würde ich den Support von Legrand einfach mal als "nicht existent" bezeichnen. Bezeichnenderweise bleibt ein Ticket, das man zu diesem Produkt eröffnet, meist auch wochenlang geöffnet, ehe man, nachdem man auf der DEUTSCHEN Support-Seite sein Problem auf DEUTSCH erklärt hat, eine Antwortmail auf ENGLISCH bekommt. Immerhin ist der deutsche Markt viel zu unbedeutend und Tools wie DeepL und Co. viel zu unbekannt, als dass man hierfür entsprechend in der Landessprache antworten könnte.Naja - immerhin kommen die Antworten nicht auf chinesisch. Wobei ich DA vielleicht noch Hoffnung hätte, dass die Software, wenn die WIRKLICH weitergereicht und verstanden WÜRDEN, auch mal BENUTZBAR gemacht würde. Aber ach - bis zum heutigen Tage kriegt Legrand es ja nicht einmal hin, stabile Server zur Verfügung zu stellen.Als "Spezialist für elektrische und digitale Infrastrukturen" wohl gemerkt.Weißte bescheid...Wer zu etwas anderem greifen kann/will: Go for it! Viel schlechter kann man es nur mit sehr viel Geiz treffen. Der Rest: Macht einen WEITEN Bogen um die Netatmo-Produktfamilie!