Nick
12 maart 2025
Ich habe mir die Bewertungen anderer Käufer durchgelesen und war skeptisch: So viele negative Stimmen...3,6 Sterne im Schnitt (Juni 2018) ist schon hart! Bei den Testberichten größerer Magazine kam die Kamera innerhalb ihrer Kategorie und Preisklasse jedoch durchweg ziemlich gut weg und ich kannte den Vorgänger (FZ72) bereits. Daher habe ich den Kauf gewagt.Kurz zu meinem Hintergrund: Ich fotografiere seit etlichen Jahren regelmäßig und besitze aktuell als Systemkamera die Olympus OM-D EM5 Mark II (damaliger Neupreis > 1.000€ nur für den Body) mit vier Objektiven (darunter zwei Festbrennweiten mit f1.7/1.8). Ich weiß somit, wie gute Bilder aussehen können. Auch eine Bridgekamera hatte ich schon einmal, die Sony Cyber-shot DSC-HX400V. Den Vergleich zu dieser Bridgekamera kann ich also immerhin ziehen (Spoiler: Die Bildqualität nimmt sich nicht viel).Bei einigen Rezensionen kann ich mir lebhaft vorstellen, wie es vorm Kauf im heimischen Wohnzimmer hieß: "Jetz jönnen wir uns ma nen rischtig jeiles, jroßes Teil mit 18 Megggapixeln, dat muss ja jestochen scharfe Bilder in allen Lebenslagen schießen!" (...no offense!)Muss bzw. kann das "Teil" nicht. Warum eigentlich nicht?Hier mal ein Rechenbeispiel:Ich habe ein 3-4 Jahre altes (damaliges) Mittelklasse-Smartphone, das Huawei Honor 6. Es war schon 2015 nicht für seine außergewöhnlich gute Kamera bekannt. Es hat eine Blende von f2.0 bei 28mm Brennweite (KB-Äquivalent) und eine Bildsensorgröße von 4,69 x 3,52mm (= 16,51mm² Fläche).Vergleichen wir das mit der FZ82: Sie hat eine Sensorgröße von 6,16 x 4,62 mm (= 28,5mm² Fläche). Fast doppelt so groß, müssen die Bilder nicht doppelt so gut sein? Hm, das sind beides winzige Größen, eine handelsübliche System-/Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor hat 22,2 x 14,8mm (= 328,6mm² Fläche), also mehr als 10x so viel gegenüber der FZ82. Die Sensorgröße ist jedoch relativ (mit)entscheidend, wenn es um Bildqualität geht.Hinzu kommt folgender Faktor: Bei 28mm Brennweite (KB-Äquivalent) hat die FZ82 nur noch eine Offenblende von 3.2 (insg. 2.8-5.9 je nach Brennweite). Eine Offenblende von 3.2 ist mehr als eine Blendenstufe schlechter als 2.0 beim Huawei Honor 6, d.h. es gelangt in der gleichen Zeit deutlich weniger Licht auf eine gleich große Sensorfläche, womit der größere Sensor der FZ82 gegenüber der des 3-4 Jahre alten Smartphones je nach Lichtsituation wieder relativiert wird.Was ich damit sagen möchte? Trotz noch so tollem Bildprozessor/Software KÖNNEN die Bilder der FZ82 rein physikalisch gar nicht SO viel besser sein als die eines Smartphones. Ich habe auch Vergleichsbilder bei jeweils 28mm geschossen, es ist tatsächlich eine Liga. Warum soll man sich dann überhaupt so ein riesiges Teil kaufen, wenn das Handy doch ähnlich gute Bilder schießt? Nun...wenn man nur im Weitwinkel ohne Zoom fotografiert, ist das eine berechtigte Frage. Aber eine Kamera, die mit ihrem "Super-Zoom" wirbt, beantwortet diese Frage ja quasi von selbst. Man kann mit ihr Dinge, die man mit dem bloßen Auge am Horizont nicht einmal richtig sehen kann, fast vollformatig ablichten! Das ist der größte Mehrwert dieser Kamera. Und nein, diese Dinge gaaanz hinten am Horizont haben dann nicht die Qualität, dass man daraus ein DIN A0-Poster machen könnte.Aber warum macht man die Sensorfläche der FZ82 dann nicht einfach größer wie bei einer Spiegelreflexkamera oder die Blende noch besser? Geht nicht bei einem 60fach-Zoom, sonst hätte man ein 10kg-Monstrum mit entsprechender Größe (und Preis) in der Hand...wieder einmal die bösen pyhsikalischen Limitierungen.JEDE Kamera stellt einen Kompromiss dar bzw. hat seine Daseinsberechtigung: Das Smartphone ist winzig und immer dabei, die Vollformatkamera hat die beste Qualität - ist aber teuer und schwer und die Bridgekamera hat eben vergleichsweise eher schlechte Bildqualität (bei Low-Light) - dafür den sagenhaften Zoom. Will man bessere Bildqualität, muss man eben auf die 1 Zoll-Bridgekameras mit etwas weniger Zoom umsteigen oder direkt auf eine Spiegelreflex-/Systemkamera.Für mich ist es eine Kamera, bei der ich sicher bin, dass ich quasi jedes Motiv, das ich sehe, bildfüllend ablichten kann. Vom Makro-Motiv (z.B. eine Cent-Münze) 1cm vor der Linse bis zum kleinen Punkt am Horizont...oder dem Mond am Himmel...im Vollformat. Diese Bandbreite muss man erst einmal sacken lassen, oder? Und das alles ganz ohne Objektiv-Schlepperei. Je nach Lichtsituation muss man eben kreativ werden und sich was einfallen lassen...oder mit der schlechteren Bildqualität leben. Wäre ansonsten ja auch zu schön um wahr zu sein bzw. Zauberei!Ja, die Kamera fängt wirklich schnell mit dem Rauschen an. Spätestens bei ISO 800 ist es deutlich zu sehen und für jemanden, der sonst meist mit der Systemkamera unterwegs ist, kann die Betrachtung ab und an durchaus schmerzen. Oftmals ist es immerhin möglich, den ISO-Wert selbst etwas herunterzuregeln. Die Automatik schießt z.B. unbewegliche Motive mal mit 1/60sek u. ISO800 anstatt mit 1/30sek und ISO400. Naja, das sind Details.Die Kamera kostet aktuell 269€ und man bekommt WIRKLICH viel Kamera für's Geld. In Urlauben wird es künftig so laufen, dass ich größtenteils mit meiner Systemkamera herumlaufe und meine Freundin die FZ82 in die Hand gedrückt bekommt, damit sie sich nicht so langweilen muss, während ich Fotos mache. :-) Spaß beiseite, aber die Bereiche, die man mit anderen Kameras nicht/kaum abdecken kann (ohne 3-4 Objektive herumschleppen zu müssen), meistert diese Kamera - innerhalb ihrer naturgemäßen, technischen Limitierungen - zufriedenstellend. Nicht zu vergessen der Ultra-Weitwinkel von 20mm - super!Vielleicht machen andere Bridgekameras mit "Super-/Mega-/Ultra-Zoom" (>50fach) noch einen Tick schärfere Bilder, keine Ahnung! Aber selbst wenn diese dann "nur" 350€ kosten, ist das schon wieder rund 1/3 mehr...das sind mir eventuelle(!) Nuancen bei einer Zweitkamera nicht wert, geschweige denn 500€ oder mehr. Zur Sony Cyber-shot DSC-HX400V sehe ich jedenfalls keine großen Unterschiede, solange ich keine Studio-Bedingungen aufbaue (was ich nicht getan habe, sorry). Wie alle "Superzoom"-Kameras ist die FZ82 eher eine Schönwetterkamera, klar. Aber das Gute ist ja, dass es mich öfter bei gutem als bei schlechtem Wetter ins Freie zieht...ein praktischer Zufall!Dadurch, dass die Kamera recht neu (2017) ist, bekommt man die aktuelleren Annehmlichkeiten wie 4K-Videos, WLAN, Touchscreen, diverse Effekte und den ganzen anderen netten Schnick und Schnack. Es sind allerdings auch eher sinnfreie Motivprogramme wie "Freigestelltes Portrait" dabei, die man nicht wirklich ernst nehmen kann. Freistellen bei einem 1/2.3"-Sensor - good luck!In der Menüführung ist mir nichts Besonderes aufgefallen - wenn man schon ein paar Kameras in der Hand hatte, findet man sich schnell zurecht und ein Buch für 28€ (hier bei Amazon) für eine Einsteigerkamera dieser Preisklasse halte ich eher für einen Overkill...aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.Das "billig anmutende Plastik" des Gehäuses stört mich gar nicht, ich bin dankbar für die paar Gramm weniger im Rucksack bzw. auf der Schulter. Sinnvoller als die modernen Smartphones mit Glasrückseite (Glas!!! Die Hersteller kommen doch vor Lachen nicht in den Schlaf!) ist es m.E. allemal. ...das omnipräsente Glas ist übrigens einer der Gründe, warum ich noch mit Honor 6 herumlaufe. ;-)Beim Sucher bin ich offenbar zu verwöhnt - das dortige Bild der FZ82 kann ich mir kaum geben, sodass ich meist lieber per Screen fotografiere...was ich bei meiner Olympus nie mache. Der Bildschirm der FZ82 ist dafür anständig und die fehlende Möglichkeit von Kippen/Neigen stört mich auch nicht allzu sehr.Kommen wir einfach mal zu einigen Fotos...alle an Tag 1(!) beim Herumknipsen und Ausprobieren aufgenommen...und allesamt völlig unbearbeitet und als JPEG aufgenommen.Zunächst Beispiele für die Makroqualität: Ja, das 450€-Makroobjektiv meiner Systemkamera ist besser. Ich wäre auch traurig, wenn das nicht so wäre! Aber was die FZ82 hier leistet, ist schon enorm.Dann zwei Bildserien, die den Zoombereich demonstrieren. Klar, bei 1200mm sind die Bilder etwas flauer und zum Teil nicht mehr gestochen scharf. Dennoch ist die "Fehlerquote" erfreulich gering und die Konkurrenz performt hier vergleichbar.Dann noch einige Tierbilder, die ebenfalls ca. zwischen 700-1200mm aufgenommen wurden - dafür ordentliche Ergebnisse, wie ich finde.Tja, die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat bzw. die, die einem dann noch das gewünschte Motiv nah an die Linse holen kann. Ich kann nur sagen, dass ich happy mit dem Kauf bin!
tirtha
1 november 2024
Questa macchina fotografica ha un rapporto qualità prezzo unico, la qualità delle lenti (zeiss) da sola vale il viaggio, ma poi si associa a uno zoom portentoso (arriva a 1200) e una quantità di configurazioni possibili che rende la macchina assolutamente versatile. Offre anche video in 4k, oltre alla possibilità di usarla totalmente in manuale così come totalmente in automatico, con tutte le possibili gradazioni intermedie di utilizzo. Tra queste c'è anch ela possibilità di messa a fuoco selettiva post scatto, davvero interessante. E' una macchina che può dare grandissime soddisfazioni, quell'uccellino nella foto era lontanissimo, in cima a un albero, eppure l'ho fotografato con nitidezza come se fosse a un passo da me.Se posso osservare un aspetto in cui la macchina non rende al top è in condizioni di luce molto bassa dove emergono artefatti, ma è un difetto comune a tutte le macchine di questa fascia, per cui niente da eccepire.