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Roma

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Productbeschrijving


FLÁVIO RUBINGER SERRA
11 juli 2025
Excelente, recomendo.
MK
25 april 2025
Schon die erste, lange Einstellung dieses Filmdramas des mexikanischen Regisseurs und Drehbuchautors Alfonso Cuarón (Jahrgang 1961, u.a. „Children of Men“ – 2006 oder „Gravity“ – 2013) prägt sich ein und ist in mehrerlei Hinsicht symbolträchtig für das Folgende: ein Pflastermuster, über das rhythmisch Wasser in kleinen Wellen schwappt und auf dem erst nach langem Hinsehen ein helleres Rechteck erkennbar wird, in dem sich der Himmel und ein Flugzeug spiegeln.„Roma“ erzählt elegisch und kunstvoll aus dem Leben einer typischen Mittelschichtfamilie Anfang der 1970er-Jahre im Stadtteil Roma (Delegación Cuauhtémoc) der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt, von den alltäglichen Verrichtungen und Erlebnissen einer „Muchacha“ („Mädchen“) und macht Zeitgeschichte wieder lebendig.Cuarón widmete das Drama in Originalsprache mit Untertitelung für Spanisch und in eckigen Klammern für Mixtekisch seiner eigenen „Muchacha“ Liboria „Libo“ Rodríguez. Als „Muchachas“ werden (junge) Frauen bezeichnet, die als Personal, Dienst- oder Kindermädchen bei finanziell bessergestellten Familien arbeiten und in separaten Hinterzimmern oder auf dem Dachboden auch leben.Die indigene Mixtekin Manita, auf mexikanisch Cleodegaria „Cleo“ Gutiérrez (Yalitza Aparicio), bestellt den Haushalt der siebenköpfigen Familie des Arztes Dr. Antonio und kümmert sich hingebungsvoll um die vier Kinder Sofi (Daniela Demesa), den mit einer verstörenden Fantasie begabten Toño (Diego Cortina Autrey), Paco (Carlos Peralta) und Pepe (Marco Graf). Cleo und die Familie leben in der „Colonia Roma“, einem 1903 nach der Idee des britischen Zirkusimpressario Edward Walter Orrin entstandenen, einst prachtvollen Viertel, das zusammen mit der „Colonia Condesa“, auf der eine Rennbahn gebaut worden war, ab den 1950er-Jahren zu einer Wohngegend für die Mittelklasse umgebaut wurde. Zu der Zeit, in der dieser Film angesiedelt ist, hatte es seinen Glanz schon eingebüßt.Die gewohnte Ordnung und der Alltag geraten ins Wanken, als sich eines Tages der Hausherr für eine Geschäftsreise von seiner Frau Sofia (Marina de Tavira) und den Kindern verabschiedet, jedoch nicht zurückkehrt und Manita /Cleo von ihrem ersten Freund Fermín (Jorge Antonio Guerrero), der sich für den asiatischen Kampfsport begeistert, womöglich schwanger, sitzen gelassen wird…Doch die Handlung selbst ist hier nicht das Maßgebliche, sondern die Art und Weise, wie sie geschildert wird, Eindrücke und Stimmungen entstehen, nämlich wellenförmig und mithilfe von Kontrasten, und dass persönliche Schicksale der Protagonisten, autobiografische Erinnerungen und andere Bezugnahmen des Regisseurs (etwa auf eigene Filme) und mexikanische Historie (von Erbeben über Landverteilungskämpfe bis zum für Mexikaner traumatischen „Fronleichnam-Massaker“ im Jahr 1971, bei dem Dutzende demonstrierende Studenten von einer paramilitärischen Gruppe namens „Los Halcones“ getötet wurden) miteinander verknüpft werden.Dank der langsamen Kamerafahrten (Alfonso Cuarón und Galo Olivares), die dem Auge des Zuschauers weite, berückende Panoramabilder in Schwarz-Weiß und oft außergewöhnliche Perspektivausschnitte liefern, taucht er in die Welt Cleos, in die mexikanische Gesellschaft und ihre Geschichte ein, die wie auf Schienen nebeneinander herzulaufen scheinen und sich dennoch immer wieder kreuzen. Gemeinsam mit Cleo überquert der Zuschauer den Hinterhof, säubert den Flur von den Hinterlassenschaften des Hundes, wäscht und durchschreitet ein ums andere Mal Räume des Hauses, welche die Kamera kurz zuvor schon einmal abgetastet hat, als ahme sie den prüfenden Blick der Bediensteten nach, die sich vergewissert, ob alles gereinigt und am richtigen Ort ist. Der besseren Lichtverhältnisse wegen wurde nicht im eigentlichen damaligen Wohnhaus des Regisseurs, sondern im baugleichen gegenüber, das mit originalgetreuem Mobiliar ausgestattet wurde, gedreht und das echte an einer Stelle des Films von außen gezeigt. Der Blick über die Dächer wurde mit CGI – 3-D-Computergrafik nachgebildet. Weiter folgt der Beobachter Cleo in die Straßen der Stadt oder die mexikanische Landschaft und muss immer wieder die aus Vorder-, Mittel- und Hintergrund bestehenden Bilderschichten entschlüsseln, die einander ergänzen und parallele Erzählstränge bilden, und die Protagonisten des Films darin suchen wie Details in einem Wimmelbild.Bis auf Marina de Tavira als Sra. Sofia Antonio sind nur Laiendarsteller zu sehen. Ein Drehbuch im eigentlichen Sinn gab es nicht, sondern kurze Erläuterungen vor den jeweiligen Szenen, wodurch „das Timing im echten Leben“ eingefangen werden konnte, was dem Film zu Authentizität verhilft. Yalitza Aparicio verleiht Cleo bei aller Ernsthaftigkeit und Dramatik jugendliche Lebensfreude und viel Wärme.Resümee: „Roma“ ist einerseits ein ruhig beobachtendes, daher fast statisch dokumentarisch anmutendes, aus exakt getakteten, choreografischen Szenen bestehendes und bis in jede Winzigkeit hinein aufwendig gearbeitetes, andererseits ein sehr intimes, mitfühlendes, berührendes, dezentes, schlicht meisterliches Drama zum Aufsaugen über die Achterbahn des Lebens im Kleinen wie im Großen, über Bindung, Trost, die Ambivalenzen von Hierarchien und Abhängigkeiten in Bezug auf Ethnien, gesellschaftliche Klassen und Geschlecht. Verständlicherweise erfolgten zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel bei den „Golden Globe Awards“ 2019 als „Bester fremdsprachiger Film“, zudem für Cuarón für die „Beste Regie“ und mit „Oscars“ in den Kategorien „Beste Regie“, „Bester fremdsprachiger Film“ und „Beste Kamera“.PS: Im 73 Minuten umfassenden Bonusmaterial wird klar, wie persönlich und bedeutsam dieses Filmprojekt für Regisseur Alfonso Cuarón gewesen ist, denn man kann unter anderem erleben, wie ganze Straßenzüge nachgebildet und mit den passenden Autos bestückt wurden.Darüber hinaus liegen weitere 100 Minuten an Features bei.
Customer
23 februari 2025
This movie is an absolute masterpiece, and Criterion delivers: a LOT of extra content, of extremely high quality. This movie deserved it. Get it and watch it.
Alejandro
8 januari 2025
Es la primera vez que compro una edición de criterion y me gustó bastante; aunque no es una película que volvería a ver ciertamente la edición vale la pena y bueno, por ser de Cuarón debe estar en la colección .
runningman
22 november 2024
Rares sont les cinéastes qui arrivent à se renouveler à chacun de ses films, et Alphonso Cuarón fait clairement partie de ce cercle restreint, parce-qu'avec son dernier métrage, on arrive à un stade qui va bien au-delà du film dit: bien réalisé. C'est bien simple, j'ai été totalement bluffé par cette reconstitution du Mexico des années 70.Aidé en çà par une utilisation très intelligente de sa caméra, notamment avec ces superbes travellings circulaires, ou tout simplement à chaque placement de sa caméra.Et même si je pouvais avoir quelques réserves sur l'utilisation du noir et blanc, parce-que très souvent mis en avant comme effet de mode ou un retour à un cinéma dit à l'ancienne, plutôt que comme une vraie plus valu par rapport à la couleur.Eh bien je dois dire que j'ai dû ravaler mon chapeau cette fois, parce-que le noir et blanc mis au point par son réalisateur, contribuent assez bien à rendre cet effet d'introspection sur les souvenirs de son cinéaste, et dont on sait qu'il s'est inspiré de sa propre histoire personnelle pour concevoir ce film, mais aussi sur la manière dont ce pense le cinéma plus généralement.Les quelques détracteurs qui n'ont pas aimé celui-ci, diront un peu abusivement que les plans sont trop longs, comme par exemple: du contemplatif à la Terrence Malick, ou qui ne comprend pas ce qu'il filme comme un Denis Villeneuve. Absolument pas, on est aux antipodes de ces "réalisateurs" qui se regardent le nombril.C'est en fait d'une implacable efficacité dans son sens du rythme, et je n'ai personnellement pas vu le temps passer sur les deux heures neuf que dure le film, et pour qui s'intéresse un peu comme moi à la réalisation, c'est un régal.Encore une fois, je le redis, je parle d'un grand maître de la réalisation, un peu comme si c'était la dernière création de Stanley Kubrick.Cette aussi un des points forts des grands cinéastes, c'est d'arriver à nous faire rentrer dans des sujets pour lesquels on ne s'intéresserait pas forcément par d'autres biais.Pour terminer, je saluerai l'éditeur: Warner Bros. Entertainment France, qui nous gâte avec cette très belle édition collector DVD en 4K, et qui nous permet de profiter de sa dernière oeuvre dans toute sa richesse thématique et visuelle qui l'habite.