Klaus Mayer
14 april 2025
Nachdem ich diesen Kühlschrank nun ein ganzes Jahr in Gebrauch habe, muß ich mich hier auch einmal zu Wort melden und vor allem auf die Kritikpunkte anderer Rezensenten aus meiner Sicht eingehen.Der Kühlschrank erfüllt genau die Erwartungen, die man an ein solches preiswertes, aber trotzdem effizientes Einfachgerät haben kann. Er besitzt keinerlei besondere Geheimnisse, sondern besteht einfach nur aus einem isolierenden Gehäuse ohne Innenraumbeleuchtung und ohne jegliche Abtauvorrichtung. Oben befindet sich das "Eiswürfelfach", das aus dem Verdampfer, also aus dem kühlenden Element eines jeden Kühlschranks besteht. An diesem Verdampfer sammelt sich durch die Kondensation der Luftfeuchtigkeit nach und nach Wasser an, das dann in Form von Wassertropfen daran hängt und irgendwann in den Innenraum tropft. Ich "taue ab", indem ich immer mal wieder, wenn der Kühlschrank gerade längere Zeit nicht gekühlt hat und das Wasser nicht angefroren ist, mit einem Küchenkrepp die Wassertropfen außerhalb und auch innerhalb des Eiswürfelfaches abwische. Den Erfolg merkt man anschließend ganz deutlich, indem die durchschnittliche Innenraumtemperatur etwa um zwei Grad sinkt, da bei gleich kaltem Verdampfer die Kälte besser aus ihm heraus- und in den Kühlraum hineingelangen kann.Damit bin ich bei der Regelung. Es handelt sich wie bei jedem Kühlschrank um eine Zweipunktregelung mit einer Reglerelektronik, die hier jedoch aus einem kleinen Kästchen besteht, das sich auf der Rückseite des Kühlschranks befindet und an dem sich ein Einsteller findet, an dem man die gewünschte Innenraumtemperatur des Kühlschranks wählen kann. Außerdem ist an diesem Kästchen ein Temperatursensor angeschlossen, dessen Leitung aus dem Kühlschrankinnern kommt. Bei anderen Kühlschränken befindet sich der Regler mitsamt Einsteller ja im Innenraum. Ich weiß nicht, ob diese Variante heutzutage immer noch unter Verwendung dieser ungeheuer preiswerten Bimetallschalter realisiert wird, die zwangsweise im Innenraum verbaut sein müssen, da man nicht wie beim Severin-Schrank einen separaten Sensor anschließen kann - der Bimetall ist selbst Sensor und Regler in einem. Hier liegt jedenfalls der einzige Unterschied des Severin-Schranks zu anderen Geräten dieser Größenklasse. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden, die Funktionalität ist jedenfalls die gleiche.Im Innenraum unten an dem Eiswürfelfach befindet sich der erwähnte Temperatursensor, dessen Anschlußleitung nach außen zu dem Reglerkästchen führt, um diesem mitzuteilen, ob es zu warm geworden ist, und das Kästchen deshalb das Kühlaggregat einschalten soll. Die Wärmeabführung geschieht bei größeren Geräten über Kühlschlangen hinter dem Gerät (dem Verflüssiger), während diese Funktion bei dem Severin-Schrank offenbar in das Gehäuse eingearbeitet ist, denn die Kühlschlangen fehlen, dafür ist eine deutliche Gehäuseerwärmung der seitlichen und oberen Kühlschrankwand während des Kühlens feststellbar (von außen). Deshalb soll man auch rundherum 10 cm Abstand zu anderen Möbeln halten (aber auch hinten, da dort unten der Kompressor sitzt), wobei man das nicht zu sklavisch zu befolgen braucht (ist bei mir auch nicht überall eingehalten).Die Kühlleistung des Schränkchens ist absolut ausreichend. Ich habe immer die niedrigste Stellung eingestellt, wobei ich auf dem Boden des Kühlschranks ein Thermometer liegen habe, das sommers wie winters im Durchschnitt sieben Grad anzeigt (die magische Bakteriengrenze), allerdings wird es wärmer, wenn man, wie schon angesprochen, länger nicht das Wasser am Verdampfer abwischt, weil dann die Kälte wegen der isolierenden Wasserschicht von dort eben nicht weg kann. Dafür ist dann der Stromverbrauch geringer. Es ist noch zu erwähnen, daß der Kühlschrank sich bei mir im Winter in einer Umgebungstemperatur von etwa 16 Grad befindet, während es im Sommer je nach Sommer durchaus 25 Grad oder noch wärmer werden kann. Eine höhere als die niedrigste Reglereinstellung habe ich noch nie ausprobiert. Es mag sein, daß dann das Wasser am Verdampferfach ständig gefroren ist und man Eiswürfel bereiten kann, bei mir ist es dort jedenfalls meistens flüssig.Das Geräusch des Kühlschranks ist so wie bei einem ganz normalen größeren Kühlschrank, also nicht lauter, aber auch nicht leiser. Der Kompressor, der ja einen Elektromotor enthält, ist nun mal wie bei jedem Kühlschrank während der Kühlphasen mit seinem mechanischen Laufgeräusch zu hören.Aufstellen sollte man das Gerät nicht auf einem glatten Boden, da es doch so leicht ist, daß dann beim Öffnen der Tür der ganze Schrank mit nach vorne gezogen wird. Dieses Problem läßt sich aber ganz leicht lösen, indem man (wie bei mir) unter die vier Auflagepunkte des Geräts auf dem Boden jeweils ein Stück dieser rutschhemmenden Matten legt, wie es sie immer wieder für billigstes Geld bei diesen 1-Euro-Aktionen auf einer Rolle zu kaufen gibt.Die Verpackung des Geräts vom Hersteller aus ist sehr dünn und offenbar nicht für einen Versand per Post gedacht, sondern für eine Lieferung an den Händler vor Ort. Daß hier mehrfach von Transportschäden berichtet wird, ist also ganz normal. Nur ist daran nicht der Kühlschrank bzw. sein Hersteller schuld, sondern Amazon, die das Gerät nicht ohne zusätzliche Umverpackung verschicken dürften.Insgesamt erfüllt der Kühlschrank also voll alle Erwartungen, aber auch nicht mehr, und erhält daher von mir volle fünf Punkte (beim Versand hatte ich Glück, da mein Exemplar nicht beschädigt wurde).
RafaZaPe
20 maart 2025
Una mini nevera que funciona muy bien. Lo uso en una pequeña oficina. Lleva un pequeño compresor, como las grandes de toda la vida y no una de esas que en vez de compresor, llevan una cedula termoelectrica. Llevo una semana con ella y enfria muy bien, en las fotos podeis ver que me da una temperatura de 2 o 3 grados para la posicion 2 del termostato. No hace nada de ruido, solo se escuña de vez en cuando un pequeño “clic” cuando arranca el compresor. Recomiendo mucho la compra ya que a este precio (109€) hay pocas con compresor. Para los ahorradores decir que la nevera es A+.