Winkelwagen is nog leeg.
Winkelwagen is nog leeg.Productbeschrijving
ChillVilla
29 juli 2025
Would like a few more common combinations were not all shoegaze.
laxman s.
25 mei 2025
Best hai.. vocal ke liye bhi best hai . Aur instrument ke liye bhi best hai.
Zac
16 april 2025
Good sounds, can connect to app on phone using camera adapter, overall very good pedal
DWJZR76
22 februari 2025
Great sounding pedal. Excellent reverbs. The tri-chorus is great. So much in one pedal
Arthur Dent
8 december 2024
Das Zoom MS-70CDR+ ist ein echtes Multitalent im Pedalformat – und das meine ich wörtlich: 149 Effekte auf engstem Raum für einen zum Testzeitpunkt aufgerufenen Preis von rund 149 Euro – das ist preislich pro Effekt tatsächlich kaum zu schlagen. Der Fokus liegt klar auf Modulation, Delay und Reverb, aber es sind erfreulicherweise auch einige Dynamik- und Filtereffekte an Bord, was den Einsatzbereich deutlich erweitert.Schon beim Auspacken wird klar: Hier geht’s um Funktion, nicht um Show. Die Verpackung ist spartanisch – eine dünne Pappschachtel, keine Schutzfolie, kein unnötiger Kunststoff, kein Zubehör. Ökologisch gesehen begrüßenswert, aber rein praktisch muss man vorbereitet sein: Weder Netzteil noch Batterien (2x AA) sind enthalten. Beides wäre sinnvoll, um direkt loslegen zu können. Der Stromanschluss erfolgt wahlweise klassisch per 9V-Netzteil mit innenliegendem Minus oder über USB-C. Letzteres funktioniert, aber nur mit einem geeigneten Netzteil störgeräuschfrei. Alternativ kann der USB-C-Port auch zur Verbindung mit einem Mobilgerät dienen – die dazugehörige App „Guitar Lab“ kostet zwar extra (ca. 99 Cent), ist aber trotzdem der angenehmere Weg, um sich durch die Vielzahl an Effekten zu navigieren. Denn am Gerät selbst macht das wenig Freude.Das liegt vor allem an den Drehencodern, die zugleich als Taster dienen. Ihre Platzierung ist unpraktisch, die Bedienung fummelig und sie reagieren recht schwergängig. Wer spontan live Eingriffe vornehmen möchte, wird hier an seine Grenzen stoßen. Für Studioanwendungen ist es gerade eben noch okay, aber keineswegs komfortabel. Das Display ist ein einfaches, beleuchtetes Punktmatrix-LCD – nicht schön, aber zweckmäßig.Eine der großen Stärken des MS-70CDR+ ist die Möglichkeit, bis zu sechs Effekte gleichzeitig in Serie zu schalten. Damit lassen sich komplexe Effektketten aufbauen – etwa ein Reverb, Delay, Chorus, EQ, Kompressor und Bitcrusher in einem einzigen Pedal. Allerdings ist „bis zu sechs“ dabei wörtlich zu verstehen: Entscheidend ist, wie viel Rechenleistung die einzelnen Effekte beanspruchen. Ein einfaches Delay oder EQ benötigt kaum Ressourcen, während hochkomplexe Shimmer-Reverbs oder Ambient-Halls deutlich mehr Leistung fressen. In der Praxis lassen sich meist fünf bis sechs Effekte gleichzeitig nutzen – es sei denn, man kombiniert mehrere leistungshungrige Algorithmen. Dann kann es vorkommen, dass das Gerät schlicht keine weiteren Effekte mehr zulässt.Was hierbei negativ auffällt: Am Gerät selbst ist nicht ersichtlich, wie viel Rechenleistung ein Effekt benötigt oder wie viel noch verfügbar ist. Erst in der App „Guitar Lab“ sieht man zumindest eine grobe Indikation, wie stark die CPU pro Effekt belastet wird – dort erscheinen die Effekte mit einem kleinen Balken, der den ungefähren Ressourcenverbrauch visualisiert. Dieses wichtige Feedback hätte ich mir auch am Gerät selbst gewünscht – vor allem beim Zusammenstellen komplexer Ketten, wo man andernfalls mit Trial & Error experimentieren muss.Die Effektqualität ist insgesamt wirklich überzeugend. Hall, Delay, Chorus, Phaser, Flanger – alles klingt gut bis sehr gut, einige Effekte sogar erstaunlich hochwertig für die Preisklasse. Zwar erreicht das Gerät keine Strymon- oder Empress-Sphären in Sachen Räumlichkeit oder Detailtiefe, aber es liefert einen ehrlichen, musikalisch brauchbaren Sound. Auch Shimmer-Reverbs und ambienttaugliche Modulationen sind drin. Die Dynamiksektion mit Kompressoren, Limiter und Exciter sowie die Filterabteilung mit Para-EQs und Resonanzfiltern machen das Pedal zu einem echten Allrounder.Was leider fehlt: Distortions und Sättigungseffekte – das bleibt anderen Geräten vorbehalten. Wer mehr „Schmutz“ braucht, muss hier auf externe Lösungen setzen. Im Studio nutze ich das MS-70CDR+ daher primär als Effektgerät für Synthesizer, Drumbus oder einzelne Spuren – nicht für’s Mastering, aber für kreative Klanggestaltung absolut geeignet.Was man wissen sollte: Einige Effekte arbeiten zwar in Stereo, andere wandeln das Eingangssignal kommentarlos in Mono. Das ist weder am Gerät noch in der App erkennbar – schade. Auch das Kunststoffgehäuse wirkt nicht gerade roadtauglich – auf der Bühne hätte ich da wenig Vertrauen. Immerhin: Die Schalter sind ordentlich, das Klicken gibt haptisches Feedback, aber insgesamt merkt man dem Gerät an, dass der Fokus auf Funktionalität und Kostenersparnis lag.Unterm Strich ist das Zoom MS-70CDR+ ein vielseitiges Werkzeug für Musiker*innen, die viel Klang für wenig Geld suchen und mit ein paar Einschränkungen leben können. Für präzise Bedienung oder robuste Live-Anwendung gibt es bessere Alternativen, aber für kreative Studioarbeit, Sounddesign oder das kleine Homerecording-Setup ist dieses Pedal ein echter Geheimtipp.Vorteile+ Enorme Effektvielfalt (149 Effekte)+ Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis+ Serienschaltung von bis zu 6 Effekten möglich+ Vielfältige Einsatzmöglichkeiten (Gitarre, Synths, Studio)+ Viele Effekte in Stereo nutzbar+ Stromversorgung via USB-C möglich+ App-Steuerung über Guitar Lab (iOS/Android)+ Ökologisch reduzierte Verpackung ohne Plastik+ Über USB auch MIDI!Nachteile- Drehencoder schlecht positioniert und schwergängig- Kein Netzteil oder Batterien im Lieferumfang- Keine offizielle Desktop-App- Mono-Konvertierung bei manchen Effekten- CPU-Auslastung nicht am Gerät sichtbar – nur in der App erkennbar
Aanbevolen producten